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Vor ein paar Jahren hätte ich für eine einzige Excel-Vorlage mit Design wahrscheinlich einen halben Tag gebraucht. Heute klicke ich Claude an, beschreibe in 2 – 3 Sätzen, was ich brauche, und habe ein paar Minuten später ein digitales Produkt vor mir liegen, das ich direkt auf meine Webseite packen und verkaufen könnte.
Falls du mich noch nicht kennst: Ich bin Julia. Ich mache mit meiner Minikursstrategie aktuell mehr als 200.000 € Umsatz pro Monat – ohne Sales Calls, ohne 1:1-Coaching, ohne riesiges Team. Zwei Freelancer unterstützen mich, und der Rest läuft über Claude. Wirklich der Rest. Wir sprechen hier über rund 80 Prozent meines Unternehmens, die mittlerweile mit dieser KI funktionieren.
In diesem Artikel nehme ich dich Schritt für Schritt mit in den Prozess, wie ich ein digitales Produkt mit Claude erstelle und verkaufsfertig mache. Ich habe das genau so zum ersten Mal selbst durchgespielt – und du kannst es 1:1 nachbauen.
Bevor ich überhaupt anfange, irgendetwas zu bauen, gehe ich auf Etsy. Nicht, um zu kaufen, sondern um zu schauen, was sich aktuell verkauft.
Ich tippe Begriffe ein wie „Online Marketing Template“, „Content Planner Instagram“ oder „digitale Marketingstrategie“ und scrolle durch die Treffer. Was sehe ich da? Welche Vorlagen kaufen Leute gerade tatsächlich? Welche Designs funktionieren?
Das ist die schnellste Marktrecherche, die du dir vorstellen kannst. Du musst keine Umfragen machen, keine Zielgruppenanalyse erstellen, keine Interviews führen. Du schaust, was sich verkauft, und entscheidest dann, was du davon adaptieren willst.
Wichtig: Such dir ein Thema, das zu dir passt. Nicht irgendetwas, nur weil es sich gut verkauft. Wenn du keine Beziehung zu dem Thema hast, wirst du Schwierigkeiten haben, es authentisch zu vermarkten.
Bei mir war die Wahl klar: Ein Content Planner für Instagram. Passt zu meinem Business, passt zu meiner Zielgruppe, ich habe selbst jahrelang damit gearbeitet. Perfekt.
Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich öffne Claude und gebe einen relativ simplen Prompt ein: Ich brauche einen Content Planer für Instagram als Excel-Datei, mit mehreren Reitern für Setup, Wochenplanung, Content-Ideen und Auswertung.
Was Claude daraus macht, ist verrückt.
Neun fertige Reiter. Eine Setup-Seite, auf der du deine Marke, deine Zielgruppe und deine Themen hinterlegst. Ein Content-Bereich mit Vorlagen für Posts, Reels und Stories. Ein Wochenplaner. Eine Auswertungs-Seite, auf der du deine Zahlen festhältst. Alles sauber strukturiert, alles mit Erklärungen.
Und das Beste: Ich habe Claude vorher Screenshots von ähnlichen Templates auf Etsy gezeigt, die für 4 € verkauft werden. Damit wusste Claude, wie das Endergebnis aussehen soll – und hat es dann in einer eigenen Version nachgebaut, die ich besser finde als die gekaufte Vorlage.
Vergangenheit: Stundenlang selbst in Excel basteln, Zeilenhöhen anpassen, Farbschemata kombinieren, Formeln korrigieren.
Status quo: Claude eine klare Beschreibung geben, vielleicht zwei oder drei Beispiele zeigen, und in wenigen Minuten ein fertiges Produkt zurückbekommen, das du nur noch leicht anpassen musst.
Klar, der erste Wurf ist nie 100% perfekt. Manchmal muss man eine Tabelle ein bisschen auseinanderziehen, eine Spalte umbenennen oder einen Reiter ergänzen. Aber das ist Kleinkram. Die Hauptarbeit – Struktur, Design, Inhalt – hat Claude in Minuten erledigt.
Ein Produkt zu haben ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist der Verkauf.
Und auch hier ist Claude mein Werkzeug. Mit derselben KI kann ich mir auch eine Landing Page für mein neues Produkt bauen lassen. Headline, Vorteile, Bildergalerie, Call-to-Action, Checkout-Anbindung. Alles in einem Rutsch.
Was bis vor kurzen ein Projekt von einer Woche war – Designer briefen, Texte schreiben lassen, Entwickler einbinden, Korrekturschleifen drehen – ist heute eine Sache von Stunden.
Und wenn du dann noch Werbeanzeigen draufpacken kannst, bist du fertig. Dann hast du ein komplettes System:
Das ist kein Zukunftsszenario. Das ist genau das, was bei mir gerade läuft. Und es ist der Grund, warum ich aktuell daran arbeite, mein Business auf eine stabile 200.000-€-Grundlage zu heben – ohne mehr Stunden zu arbeiten, ohne mehr Mitarbeiter einzustellen.
Wenn du jetzt denkst „das klingt zu gut, um wahr zu sein“, probier es einfach aus. Such dir ein einfaches Produkt – eine Excel-Vorlage, ein Notion-Template, ein PDF mit Checklisten – und lass es dir von Claude bauen.
Du musst kein Tech-Profi sein, oder Programmierkenntnisse haben. Du musst nur klar beschreiben können, was du willst.
Drei Tipps, die mir den Einstieg leicht gemacht haben:
Es war noch nie so leicht, ein digitales Produkt zu erstellen und zu verkaufen wie 2026. Was früher Tage gedauert hat, geht heute in Minuten. Und was früher Designer, Entwickler und Werbeagenturen gebraucht hat, machst du heute mit einer einzigen KI an deinem Küchentisch.
Wenn du das noch nicht ausprobiert hast, ist JETZT der Zeitpunkt.
P.S. Wenn du wissen willst, wie ich meine Minikursstrategie aufgebaut habe und wie du mit digitalen Produkten passiv Umsatz machst, schreib mir auf Instagram einfach das Wort PLAN. Dann schicke ich dir alle Details. 🙂
Juni 4, 2026