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Im April 2026 habe ich an einem einzigen Wochenende über 400.000€ Umsatz gemacht. Mit einem Launch. Komplett geplant und ausgeführt mit Claude Code, also wirklich jeder Schritt mit KI gebaut. Klingt erstmal nach der perfekten KI-Erfolgsstory, oder?
Ist es auch. Aber nur zur Hälfte.

Denn das, was diesen Launch wirklich getragen hat, war kein KI-Agent, keine automatisierte E-Mail-Sequenz und auch kein perfekt getargetes Werbeset. Es war ein Live Webinar. Eines, in dem ich 60 Minuten lang gesprochen habe und danach noch 3 bis 4 Stunden Fragen beantwortet habe, bis wirklich jede einzelne durch war.
Und genau in diesen Q&A-Stunden sind nochmal weitere 100.000€ Umsatz reingekommen, die ohne diese Fragerunde nie passiert wären.
In diesem Artikel zeige ich dir, warum Live Webinare gerade jetzt im KI-Zeitalter so unfassbar wichtig sind und welche drei Hebel ich nutze, damit sie verkaufen.
Ganz ehrlich? Ich liebe KI. Ich arbeite jeden Tag damit, ich baue eigene KI-Agenten, die meine Mitarbeiter ersetzen, und ich nutze sie, um in Wochen das aufzubauen, wofür andere Jahre brauchen.
Aber genau deshalb sage ich dir das hier: Je mehr KI, desto wichtiger wird die menschliche Komponente.
Schau dir den Markt an. Du kannst heute 20 Beiträge in 2 Minuten generieren, du kannst komplette Präsentationen erstellen lassen, du kannst Avatare bauen, die einen Faceless-YouTube-Kanal für dich führen. Es ist quasi alles möglich. Und genau das ist das Problem: Der Markt ist so überflutet von KI-Content, dass die Menschen kaum noch erkennen, ob da eine echte Person dahintersteht oder ein Bot.
Wenn aber alle nur noch mit KI arbeiten, dann werden die Menschen erfolgreich sein, die sich auch noch als Menschen zeigen. Und genau hier kommen Live Webinare ins Spiel.
Ich mache seit drei Jahren jeden einzelnen Monat ein Live Webinar. Wirklich live. Nicht aufgezeichnet und als live verkauft, sondern wirklich live vor der Kamera, mit echten Fragen aus dem Chat, mit allem was dazugehört.
Menschen kaufen nicht, weil das Produkt gut ist. Menschen kaufen, weil sie emotional getriggert werden. Zu 90% der Fälle. Das gute Produkt ist nur die Berechtigung, dass sie sich später gut fühlen mit ihrer Entscheidung.
Und genau deshalb startet jedes meiner Live Webinare mit einem Block, in dem ich erzähle, wer ich bin, wie ich gestartet bin und wo ich heute stehe. Ich zeige den Weg von damals zu heute, mit Vorher-Nachher-Kontrast.
Falsch: Du startest dein Webinar mit „Heute lernst du Strategie X“ und springst direkt in die Inhalte. Die Leute hören dir zu, aber sie kaufen nicht. Weil sie sich nicht selbst in der Geschichte sehen.
Richtig: Du zeigst, dass du auch mal da warst, wo dein Kunde gerade ist. Du warst übergewichtig, dein Baby konnte nicht durchschlafen, du warst pleite, du warst verzweifelt nach deinem Expartner, was auch immer dein Thema ist. Und du zeigst, wie du da rausgekommen bist.
Wenn du diese Brücke schlägst, dann passiert etwas Wichtiges: Dein Kunde kann sich selbst vorstellen, dass es auch für ihn besser wird. Und das ist der Moment, in dem investiert wird.
Wenn du dir nicht vorstellen kannst, dass du Auto fahren kannst, warum solltest du dir eines kaufen?
Früher dachte ich, die Fragerunde am Ende ist so eine Nebensache. Höflich, nett, aber nicht relevant für den Umsatz.
Heute weiß ich: Die Q&A-Session ist der wichtigste Teil deines Webinars.
In meinem letzten Webinar bin ich nach dem eigentlichen Vortrag noch 3 bis 4 Stunden drin geblieben. Im Nachholwebinar nochmal genauso lang. Bis wirklich jede Frage beantwortet war. Und genau in diesen Stunden kamen die 100.000€, die sonst nicht da gewesen wären.
Was diese Q&A-Sessions konkret machen:
Falsch: Du beantwortest fünf Fragen, machst nochmal kurz den Pitch und beendest das Webinar nach 90 Minuten.
Richtig: Du bleibst drin, bis die letzte Frage geklärt ist. Auch wenn das nach 4 Stunden ist. Genau diese Bereitschaft macht den Unterschied zwischen jemandem, der schnell Umsatz machen will, und jemandem, dem die Leute wirklich am Herzen liegen.
Was viele beim Webinar komplett vergessen: Die Zeit davor und währenddessen ist mindestens genauso wichtig wie das Webinar selbst.
Deshalb baue ich für jedes Live Webinar eine Telegramgruppe auf. Bewusst Telegram und nicht WhatsApp, weil man bei Telegram einstellen kann, dass neue Mitglieder auch die Chats von vorher sehen können. Das macht den Unterschied.
In dieser Gruppe zeige ich mich als Mensch. Ich nehme Videos auf, schicke Sprachnachrichten, nehme die Leute mit auf den Weg.
Beim letzten Webinar habe ich zum Beispiel geteilt, dass mir mein neuer Laptop, den ich extra für das Webinar gekauft hatte, kurz vorher kaputt gegangen ist. Ich habe erklärt, wie ich mich vorbereite. Ich habe erzählt, was die Teilnehmer im Webinar bekommen.
Das ist nichts Spektakuläres. Aber genau diese kleinen menschlichen Einblicke stärken die Verbindung. Und am Tag des Webinars sind die Leute schon emotional dabei, bevor du überhaupt das erste Wort sagst.
Ich glaube fest, dass die Zukunft nicht im „alles automatisieren mit KI“ liegt. Die Zukunft liegt in der Balance. Je mehr KI kommt, desto mehr werden Menschen sich nach echtem menschlichen Austausch sehnen. Es ist immer ein Pendel.
Und deswegen ist Live alles. Live Webinare, Live-Calls, Instagram-Lives, am 17. Oktober mein erstes physisches Live Event in Frankfurt. Alles Formate, in denen man mich anfassen, fragen, fühlen kann.
Wenn dir das Webinar zu groß ist, fang kleiner an. Geh auf Instagram live, beantworte Fragen in deiner Story, mach eine Sprachnachricht. Hauptsache, du zeigst dich noch als Mensch.
Denn das ist es, was kein KI-Avatar dieser Welt jemals ersetzen wird.
P.S.: Mein nächstes Live Webinar findet wieder Ende des Monats statt — alle Details bekommst du, wenn du mir auf Instagram das Wort LIVE in die DMs schickst. Und falls du beim Live Event in Frankfurt am 17. Oktober dabei sein willst: Es gibt nur begrenzt Plätze, first come first served.
Juni 25, 2026