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Vor einem Jahr habe ich KI komplett abgelehnt. Ich dachte: „Das ist doch nur ein Tool für Leute, die keine eigenen Ideen haben. Das ersetzt niemals echte Kreativität. Das macht alles generisch und seelenlos.“
Heute nutze ich KI täglich in meinem Business – aber nicht so, wie du vielleicht denkst. Ich lasse KI nicht meine Inhalte schreiben oder meine Persönlichkeit ersetzen. Ich nutze es als das, was es ist: Ein verdammt guter Assistent, der mir Zeit spart und mein Gehirn entlastet. Und heute zeige ich dir genau, wie ich KI in meinem Online-Business einsetze – und warum der menschliche Faktor trotzdem unersetzbar bleibt.
Konzentrieren wir uns heute vor allem auf ChatGPT. Im Laufe der nächsten Beiträge stelle ich dir dann noch weitere KI Tools vor. Ich bin mittlerweile ein richtiger Fan von den schier endlosen Möglichkeiten!
Die Frage ist also nicht, ob du KI nutzt oder nicht. Die Frage ist: Wie nutzt du sie, ohne deine Authentizität zu verlieren?

Die goldene Regel: ChatGPT ist dein Assistent, nicht dein Ghostwriter
Das Wichtigste zuerst: ChatGPT kann nicht deine Persönlichkeit ersetzen. Es kann nicht deine Geschichten erzählen. Es kann nicht die emotionale Verbindung zu deiner Community aufbauen.
Wofür ich ChatGPT nutze?
Ideen generieren, Strukturen erstellen, Vorschläge machen und Zeit sparen. Ich habe beispielsweise im März 2025 ChatGPT darum gebeten, mir einen Weg aufzuzeigen, wie ich von 50k zu 100k Monaten komme. Im September 2025 habe ich, nachdem ich diesem Weg gefolgt bin, 100k Monate erreicht, die ich bis heute halte.
Schick mir auf Instagram einfach das Wort NEXT und ich schick dir den exakten Prompt zu, den ich damals dafür verwendet habe.
Deshalb ist meine Regel:
Ich nutze ChatGPT als Startpunkt – nicht als Endprodukt. Ich hole mir Inspiration, Ideen, Rohmaterial. Aber ich überarbeite, personalisiere und ergänze immer mit meiner eigenen Stimme.
Wie ich ChatGPT konkret in meinem Business nutze
1. Ideen für Online-Kurse brainstormen
Manchmal stecke ich fest. Ich weiß, dass meine Audience ein Problem hat, aber ich weiß nicht genau, welchen Kurs ich daraus machen soll.
Mein Prompt:
„Nenne mir die 5 größten Herausforderungen für Menschen, die mit [spezifisches Problem] zu kämpfen haben.“
Was passiert:
ChatGPT gibt dir 5 Herausforderungen, auf Basis derer du dann weitergehen kannst. Du kannst dann zum Beispiel auf Basis dieser 5 Herausforderungen 5 Minikurse erstellen.
2. Content-Ideen für Kurse generieren
Wenn ich einen Kurs erstelle, will ich sicherstellen, dass ich alle wichtigen Themen abdecke.
Mein Prompt:
„Ich möchte einen Kurs zum Thema [X] erstellen. Nenne mir bitte 5 Angles aus deren Perspektive heraus ich Content für den Verkauf dieses Kurses generieren kann.“
Ich überprüfe dann, ob ich wichtige Punkte vergessen habe. Ich vergleiche meine eigene Struktur mit den Vorschlägen und ergänze, wo nötig. Das spart mir Stunden an Grübeln.
3. Social-Media-Post-Ideen entwickeln
Manchmal sitze ich vor meinem Handy und denke: Was soll ich heute posten?“ Auch dann lasse ich mir erst die 5 größten Herausforderungen ausgeben und frage dann nach Posting Ideen für die jeweiligen Herausforderungen. Dabei lasse ich mir hier nur Stichpunkte geben (oft nur einzelne Wörter), die dann meine Fantasie eh anregen und dafür sorgen, dass mir eh der ganze Content auf einmal einfällt. Ich nehme also die Grundidee, schreibe sie komplett um in meiner Sprache, ergänze persönliche Erfahrungen und mache daraus einen Post, der nach mir klingt.
Wichtig:
Die Hooks, die ChatGPT vorschlägt, sind meistens generisch. „Du willst besseren Schlaf für dein Baby? Hier sind 3 Tipps!“ – das ist langweilig. Ich mache daraus: „Mein Baby hat 6 Monate lang jede Nacht geschrien – bis ich diese 3 Dinge geändert habe.“
Siehst du den Unterschied?
Limitation 1: Generische Hooks und Messages
ChatGPT liebt Phrasen wie „Du willst erfolgreich sein? Hier sind 5 Tipps!“ – das ist langweilig und zieht niemanden an.
Die Lösung:
Gib ChatGPT spezifischere Prompts. Statt „Gib mir einen Hook für einen Post über Kommunikation“ schreibe: „Gib mir einen Hook für einen Post über Kommunikation, der hilft, Streit bei der Urlaubsplanung zu vermeiden.“
Je spezifischer dein Prompt, desto besser das Ergebnis.
Limitation 2: Keine authentischen Geschichten
ChatGPT kann keine echten Geschichten aus deinem Leben erzählen, weil es sie nicht kennt.
Die Lösung:
Nutze ChatGPT für die Struktur, aber fülle sie mit deinen eigenen Erlebnissen. Wenn ChatGPT sagt: „Erzähle eine Geschichte über einen Moment, in dem du etwas gelernt hast“, dann erzählst du DEINE echte Geschichte.
Meine Philosophie: ChatGPT als Co-Creator, nicht als Ersatz
Ich sehe ChatGPT nicht als meinen Content-Creator. Ich sehe es als meinen Co-Creator.
Das bedeutet:
Das Ergebnis:
Content, der sich nach mir anfühlt – aber in der Hälfte der Zeit erstellt wurde.
Warum du KI nicht ignorieren kannst (auch wenn du willst)
Ganz ehrlich?
KI ist die Zukunft. Sie hilft Menschen, effizienter zu arbeiten. Wenn du heute KI ignorierst, wirst du in 2-3 Jahren massiv hinterherhinken. Andere werden schneller arbeiten, mehr produzieren, besser skalieren – weil sie die Tools nutzen, die verfügbar sind.
Aber:
Das bedeutet nicht, dass du deine Seele an KI verkaufst. Es bedeutet, dass du lernst, wie du KI als Werkzeug nutzt – ohne deine Authentizität zu verlieren.
Final Thought: Balance zwischen Effizienz und Authentizität
Die Wahrheit ist: Ich nutze ChatGPT täglich. Und es spart mir Stunden. Aber ich lasse niemals ChatGPT für mich sprechen. Ich lasse niemals ChatGPT meine Geschichten erzählen. Ich lasse niemals ChatGPT meine Verbindung zu meiner Community aufbauen.
Ich nutze es als das, was es ist:
Ein Assistent, der mir hilft, schneller zu arbeiten – damit ich mehr Zeit habe, authentisch zu sein, echte Verbindungen aufzubauen und mein Business zu leben, nicht nur zu managen.
April 8, 2026