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Zwei Tage vor dem Webinar saß ich in meinem Mastermind-Call und habe wirklich gesagt: „Ich habe gerade Angst, dass niemand bucht.“
Verrückt, oder? Ich mache das seit Jahren. Ich verkaufe seit vier Jahren digitale Produkte. Und trotzdem hatte ich auf einmal Panik, weil sich plötzlich so viele Menschen angemeldet hatten. 2.700, um genau zu sein. In den Jahren davor waren es maximal 700.
Und dann kam der Webinar-Abend. Mein Handy lag neben mir und es hat nur noch ding, ding, ding, ding gemacht. Am Ende des Abends standen 200.000€ auf dem Konto. Insgesamt sind aus diesem Launch 400.000€ geworden. Meine bisherigen Launches lagen in einer ganz anderen Liga – 30.000€, 60.000€, in der Range. Das hier war eine andere Welt.
Werbebudget? 5.000€. Punkt.
Heute zeige ich dir die drei Hebel, die diesen Launch möglich gemacht haben. Drei Sachen, die du genauso umsetzen kannst, wenn du das nächste Mal digitale Produkte launchen willst.
Ich habe diesen Launch komplett mit Claude Code gebaut. Und mit „komplett“ meine ich wirklich komplett.
Was früher Stunden gedauert hat, dauert jetzt Minuten.
Vergangenheit: Eine Stunde an einem einzigen Instagram-Beitrag sitzen, ihn perfektionieren, am nächsten Tag wieder von vorne anfangen.
Status quo: In 30 Minuten fünf Beiträge fertig haben, jeden Tag posten und sogar viermal am Tag wenn du im Launch bist.
Das ist der Punkt, den die meisten unterschätzen. Es geht nicht darum, dass KI dir die Arbeit abnimmt. Es geht darum, dass du dadurch zehnmal so viel Sichtbarkeit erzeugst, wie wenn du alles allein bauen würdest.
Ich habe in jedem einzelnen Beitrag auf das Webinar aufmerksam gemacht. Das hätte ich vorher nie geschafft, weil ich gar nicht die Kapazität gehabt hätte, so viel Content zu produzieren. Jetzt ja. Ergebnis: 2.700 Anmeldungen statt 700.
Wenn du wissen willst, wie ich Claude Code konkret einsetze, schick mir auf Instagram das Wort CLAUDE und ich schicke dir mein Setup.
Ich höre immer wieder „Aber ich will doch nicht nerven mit so vielen Mails.“ Und ehrlich? Genau das ist der Grund, warum die meisten Launches floppen.
So viele E-Mails habe ich verschickt:
Klingt nach viel? Ist es auch. Und genau deshalb funktioniert es.
Dazu kam eine kostenlose Telegramgruppe. Das ist Gold. In dieser Gruppe hältst du die Menschen die ganze Zeit on Fire. Du erzählst Stories, du gibst Einblicke, du sprichst schon vor dem Webinar über den Bonus, damit niemand aus allen Wolken fällt, wenn am Ende ein Angebot kommt.
Und neu für diesen Launch: Direkt einen Zoom-Link plus einen Kalenderlink hinterlegen. Ein Klick und der Termin steht im Kalender der Person. Klingt unspektakulär – ist aber genau der kleine Hebel, der deine Show-up-Rate hochzieht.
Denn das Wichtigste beim Launchen ist nicht, dass sich Leute eintragen. Das Wichtigste ist, dass sie auch wirklich live dabei sind. Bei mir waren es konstant 1.000 von 2.700.
Das hier ist der Hebel, den keine KI dir abnimmt.
Während des Webinars musst du komplett präsent sein. Nicht halb auf dem Handy, nicht halb in den Fragen, nicht halb am Pitch zweifeln. Du bist da. Du bist begeistert. Du brennst für dein Produkt, für das was du baust, für die Menschen im Raum.
Und du framest schon zu Beginn klar: Am Ende gibt es ein Angebot.
Warum? Weil die Menschen, die das stört, dann gehen sollen. Genau die. Du brauchst keine Zuschauer, die innerlich die Augen verdrehen, sobald du den Pitch startest. Du brauchst Menschen, die a) bereit sind, in sich zu investieren, b) dich feiern und c) ihre Zeit gerne mit dir verbringen.
Falsch: Den Pitch verstecken, hoffen, dass es nicht zu sehr nach Verkauf wirkt, schnell durch den Preis huschen.
Richtig: Von Anfang an klar sagen, dass es ein Angebot geben wird, und dann mit voller Überzeugung pitchen.
Mein größter Mindset-Shift war dieser: Ich hatte für diesen Launch null Zielzahl. Wirklich null. Ich bin reingegangen mit dem Gedanken „Wenn nur eine Person bucht, ist es okay.“
Und genau weil ich keinen Druck hatte, ist das passiert, was passiert ist.
Nach dem Webinar habe ich noch eine Q&A gemacht. Fast vier Stunden. Um 23 Uhr habe ich aufgehört. Und ich habe wirklich jede einzelne Frage beantwortet. In dieser Q&A haben nochmal 100 Menschen gekauft. Allein dadurch sind in 4 Stunden 100.000€ entstanden.
Das hätte ich nie gemacht, wenn ich auf die Uhr geschaut hätte. Aber genau das war der Unterschied.
Wir launchen, um Launchen zu üben.
Wenn du jetzt denkst „Aber Julia, ich habe noch nie 400.000€ gemacht“ – das musst du auch nicht. Mein erster Launch war ein 1.500€-Launch. Mein zweiter ein 8.000€-Launch. Und ja, ich hatte auch Launches, die in die Hose gegangen sind. Und dann mache ich halt den nächsten.
Aufgeben ist KEINE Option.
Wenn du gerade ein digitales Produkt im Kopf hast, das du eigentlich schon längst launchen wolltest – fang an. Mit Claude Code, mit einem Webinar, mit drei E-Mails und einer Telegramgruppe. Es muss nicht alles perfekt sein!
Mai 28, 2026